... und das mache ich in meiner Freizeit

     

Ein Leben ohne Musik wäre ein Irrtum

... soll Friedrich Nietzsche gesagt haben. Stimmt - finde ich. Mein ganzes Leben lang hatte und habe ich Freude am Musizieren (und Singen): von der Blockflöte über Klarinette (nur ein kleines "Intermezzo" ...) zur Gitarre und schließlich zum E-Bass, das sind die wenigen "Karriere-Stufen" meines Instrumenten-Spiels. Seit 1985 spiele ich fast ohne Unterbrechung in Blues- oder Blues-Rockbands (aktuell bei Blue & True, wie nebenan auf dem Bild im Februar 2014). Seit 1998 bin ich auch im Klezmer-Trio Klezmer-hoch-3 aktiv, wo ich mit wachsender Begeisterung einen tollen Akustik-Bass spiele.

Er läuft und läuft und läuft ...

Wen mir das früher jemand prophezeit hätte, dass ich mal einen Halbmarathon laufen würde, den oder die hätte ich für völlig verrückt erklärt: Ein 1000-Meter-Lauf war für mich in der Schule eine "Mord-Drohung" - nach 200 Metern hatte ich Seitenstechen und kam kaum ins Ziel ...   Mit fast 40 Jahren hat mich das Laufen erst nur ein bisschen interessiert, dann total vereinnahmt. Die Erfahrung, dass ich ohne Seitenstechen mehr als 1000 Meter laufen konnte und es immer mehr Kilometer wurden, die ich schaffte, war das eine. Dass der Kopf dabei frei wird und sich manchmal ein Gefühl fast wie beim Meditieren einstellt, ist das andere. Ich habe Freude am Laufen und spüre, wie ich mich damit körperlich fit halten kann. Und wenn die Zeit es zulässt, trainiere ich auf einen Halbmarathon und genieße so ein Ereignis dann ganz besonders (so wie auf dem Bild nebenan beim Einsteinlauf im September 2014 in Ulm).

     

I got ramblin´ on my mind

Diesen Blues-Klassiker von Robert Johnson singe ich nicht nur sehr gerne. Ich gehe auch tatsächlich gerne Wandern. Ob mal ein ausgiebiger Sonntagsspaziergang, eine Etappe auf dem Westweg im Schwarzwald oder auch mal ein richtiger Wanderurlaub (GR 20 in Korsika, E5 von Oberstdorf nach Bozen) - ich fühle mich gut in der Natur und scheue die Mühe nicht, die eine richtige Wanderung einem auch mal abverlangen kann.

Lesen

Sicherlich bin ich nicht das, was man eine "Leseratte" nennt. Doch ich lese gern und freu mich, wenn es zwischendurch auch Möglichkeiten gibt, nicht nur Fachliteratur zu lesen. Im Urlaub oder an Feiertagen ist das oft der Fall: Wenn ich da an den richtigen "Schmöker" gerate, kann es schon passieren, dass ich vor lauter Lesen das Schlafen vergesse und erst tief in der Nacht - oder früh am Morgen das Buch aus der Hand lege ...